Sedimentationsanlage
für Schächte DN 800 - 3.000

Regenwasserbehandlung mit 3P Hydroshark ®

Funktionsprinzip

Sedimentationsanlage Funktionsprinzip
  1. Das Wasser strömt tangential in der Mitte des hydrodynamischen Abscheiders ein
  2. Feststoffe setzen sich nach unten ab, Schwimmstoffe bleiben an der Wasseroberfläche
  3. Die Feststoffe werden im Schlammfang gesammelt, der durch Strömungsbrecher und ein Gitterrost hydraulisch vom Behandlungsraum getrennt ist, so dass es zu keiner Remobilisierung kommt
  4. Das Wasser steigt gleichmäßig an den Seitenwänden auf
  5. Das gereinigte Wasser wird über ein Zackenwehr in einem Ringraum gesammelt und dann zum Ablauf transportiert
  6. Ablauf

Video: Funktionsprinzip

Sedimentationsanlage

Sedimentationsanlage Zeichnungen

Zeichnung Sedimentationsanlage 1000

DN 750

PDF 150

PDF 200

Zeichnung Sedimentationsanlage 1000

DN 1000

PDF 200

PDF 250

Zeichnung Sedimentationsanlage 1500

DN 1500

PDF 300

 

Zeichnung Sedimentationsanlage 2000

DN 2000

PDF 300

PDF 400

Zeichnung Sedimentationsanlage 2500

DN 2500

PDF 400

PDF 500

Zeichnung Sedimentationsanlage 3000

DN 3000

PDF 500

PDF 600

Die Sedimentationsanlage entfernt zielsicher die abfiltrierbaren Stoffe (AFS) aus dem Regenabfluss. Damit schützt sie Gewässer und Versickerungsanlagen.

Zunächst wird das Wasser in der Mitte des Systems tangential in die Sedimentationsanlage eingeleitet. Die Sedimentation von Feststoffen findet nun durch den sogenannten Teetasseneffekt statt. Die Feststoffe sinken in den unten liegenden Schlammfang, der durch ein Gitterrost und Strömungsbrecher hydraulisch vom Behandlungsraum getrennt ist, so dass es bei Starkregen zu keiner Remobilisierung der abgesetzten Partikel kommt.

Im Außenring der Sedimentationsanlage fließt das Wasser gleichmäßig nach oben. Ein Zackenwehr sorgt dafür, dass es zu keinen Kurzschlussströmungen in der Anlage kommt und eine möglichst homogene Strömung vorherrscht.

Über das Zackenwehr fließt das Wasser anschließend in den Ablauf. Leichtstoffe wie Öle oder Pollen werden effektiv zurückgehalten, da sie nicht unter der Abscheiderwand durchtauchen können. Die Sedimentationsanlage hat keinen Höhenversatz zwischen Zu- und Ablauf. Das System kann nicht verblocken. Die Anlage kann bei allen Flächen, angefangen von Dachflächen bis zu Verkehrsflächen und Industrieflächen eingesetzt werden. Die Reinigungsleistung ist so ausgelegt, das die Anforderungen von DWA M 153 und A 102 sicher eingehalten werden.

Dezentrale Sedimentationsanlagen gewinnen im Rahmen der Niederschlagswasserbehandlung zunehmend an Bedeutung.

Wie bei Filteranlagen nimmt die Anzahl der Systeme auf dem Markt zu. Während 21 Filteranlagen in den letzten Jahren eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) erhalten haben, gibt es für Sedimentationsanlagen keine abZ. Diese gilt zurzeit ausschließlich für die Behandlung mineralölhaltiger Niederschlagsabflüsse von Verkehrsflächen zur anschließenden Versickerung [1]. Sedimentationsanlagen werden hauptsächlich vor der Einleitung in Oberflächengewässer eingesetzt. Auch wenn sie vor Versickerungsanlagen eingesetzt werden können sie keine abZ erhalten, da sie gelöste Schwermetalle nicht zurückhalten, was eine Grundvoraussetzung der Bau- und Prüfgrundsätze (BPG) des DIBt ist.

Sie sind in der Regel mit einem Bypass für Starkregen ausgestattet, was ebenfalls von den BPG nicht toleriert wird. Ein bundesweit einheitliches Prüfverfahren analog zu dem der Filteranlagen existiert nicht. Das macht es für Behörden, Planer und Betreiber schwierig, die Leistungsfähigkeit von Sedimentationsanlagen zu bewerten und zu vergleichen.

Sedimentationsanlagen entfernen in erster Linie Feststoffe aus dem Niederschlagswasserabfluss.

Diese enthalten den größten Teil der wassergefährdenden Inhaltstoffe. Das sind vor allem Schwermetalle wie Kupfer, Zink, Cadmium, Blei, Chrom, die partikulär gebundenen Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und organische Verbindungen [3]. Daher sind sie für den Gewässerschutz von besonderer Bedeutung.

Der Prozess des Absetzens (Sedimentierens) in Sedimentationsanlagen lässt sich mit der Stoke´schen Gleichung für die Sinkgeschwindigkeit sphärischer Körper berechnen.

Grundvoraussetzung zur Anwendung der Gleichung ist eine Reynolds-Zahl kleiner 1 (laminare Strömung). Die Sinkgeschwindigkeit ist die Vertikalgeschwindigkeit, mit der sich ein Partikel innerhalb eines fluiden Mediums absetzt. Sie hängt von der Dichte ρp des Partikels, der Dichte ρf des Fluids, der Schwerebeschleunigung g, dem Durchmesser bzw. Äquivalentdurchmesser d des Partikels und der Viskosität  des Fluids ab.

Die einfachste Form der dezentralen Sedimentationsanlagen sind runde oder eckige Schachtbauwerke aus Beton-, Kunststoff oder anderen Werkstoffen die einen Zulauf und einen Ablauf aufweisen.

Für viele dieser Anlagen muss ein hoher Wirkungsgrad angezweifelt werden, da die Bedingungen für die Sedimentation nicht optimal sind (z.B. keine laminare, gleichförmige Strömung). Zusätzliche Bauteile wie beruhigte Zuläufe im Einströmbereich, Tauchrohre am Ablauf oder auch zentrale Rohre zur Wasserführung sollen die Absetzwirkung der Anlagen verbessern und können teilweise auch einen Leichtstoffrückhalt sicherstellen. Aus Sicht einer laminaren gleichförmigen Strömung besser geeignet sind lineare Absetzanlagen wie liegende oder aufsteigende Rohrsträngen mit großen Durchmessern. Die Leistungsfähigkeit hängt aber auch hier maßgeblich von der konstruktiven Gestaltung ab, z.B. der Art und Weise des Einströmens und der Abläufe und lässt sich nur schwer berechnen.

Sedimentationsanlage Technische Daten

Sedimentationsanlage 750 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 750
für den Einbau in einen Betonschacht DN800

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
1.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
1.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
1.500 m2 DWA M 153 D 24 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN150 Qmax = 18,8 l/s
Ausschreibungstext

Sedimentationsanlage 1000 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 1000
für den Einbau in einen Betonschacht DN1000

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
2.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
2.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
2.500 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN200 Qmax = 40 l/s
DN250 Qmax = 51,3 l/s

Ausschreibungstext

Sedimentationsanlage 1500 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 1500
für den Einbau in einen Betonschacht DN1500

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
4.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
4.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
5.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN300 Qmax = 98 l/s
DN350 Qmax = 147 l/s

Ausschreibungstext

Sedimentationsanlage 2000 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 2000
für den Einbau in einen Betonschacht DN2000

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
8.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
8.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
10.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN350 Qmax = 147 l/s
DN400 Qmax = 220 l/s

Ausschreibungstext

Sedimentationsanlage 2500 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 2500
für den Einbau in einen Betonschacht DN2500

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
12.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
12.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
15.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN400 Qmax = 220 l/s
DN500 Qmax = 378 l/s

Ausschreibungstext

Sedimentationsanlage 3000 im Vergleich

Sedimentationsanlage 3P Hydroshark ® 3000
für den Einbau in einen Betonschacht DN3000

Anschließbare Fläche bei 150 l/(s*ha)
18.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,35)
18.000 m2 Trennerlass NRW

Anschließbare Fläche bei 45 l/(s*ha)
22.000 m2 DWA M 153 D 25 (D=0,50)

Max. hydraulische Leistung
DN500 Qmax = 378 l/s
DN600 Qmax = 674 l/s

Ausschreibungstext

Wir machen Ihnen die Planung
Ihrer Sedimentaionsanlage
so einfach wie möglich.